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= Wikipedia
A
Added value/Add-on Value
Wertzuwachs, den eine Venture Capital- Gesellschaft durch ihr
Management-Know-how und Betreuung im Unternehmen bewirkt.
Asset Deal
Firmenübernahme durch Kauf der einzelnen Wirtschaftsgüter (anstelle der
Anteile). Gegensatz: „Share Deal“.
B
Barwert/ Net Present Value (NPV)
Gegenwartswert zukünftiger Zahlungen. Dieser wird durch Diskontierung
zukünftiger Zahlungsströme auf den gegenwärtigen Zeitpunkt erreicht. Ziel
ist es eine Vergleichbarkeit von Beträgen trotz unterschiedlicher
Laufzeiten.
Beauty- Contest
Entweder die Umwerbung eines Unternehmens, das den Gang an die Börse
plant, durch Banken, die es als Konsortialpartner begleiten wollen. Oder
umgekehrt die Umwerbung von Banken durch das Unternehmen, um diese als
Konsortialführer zu gewinnen.
Benchmark
Vergleich von Unternehmen z.B. hinsichtlich Bilanzkennzahlen.
Beteiligungskapital
Beteiligungskapital nennt man Investitionen, mit denen
Beteiligungsgesellschaften Anteile an Unternehmen erwerben und sich damit
an deren Wert und Erfolg beteiligen
Bonus-/Malusregelung
Vereinbarung, bei der abhängig von der Zielereichung des Unternehmens
Eigenkapitalanteile zu Vorzugskonditionen vom Verkäufer (Bonus) oder
Käufer (Malus) erworben werden können.
Break-even Point
Zeitpunkt, zu dem ein Unternehmen Aufhört, Verluste einzufahren und
stattdessen Gewinn macht.
Bridge Finanzierung
Finanzielle Mittel, die einem Unternehmen zur Vorbereitung des Börsengangs
vor allem mit dem Ziel der Verbesserung der Eigenkapitalquote zur
Verfügung gestellt werden. Dies ist oft nötig, um die Zulassungskriterien
für den Börsengang zu erfüllen
Burnrate
Geschwindigkeit, mit der ein Unternehmen Investitionskapital verbraucht.
Business Angel
Im
Idealfall ein erfolgreicher Unternehmer, der eine Firma aufgebaut und
verkauft hat und jetzt einem jungen Unternehmer (-team) mit Geld und
Erfahrung bei Aufbau eines neuen Unternehmens zur Seite stehen kann.
Businessplan
Geschäftsplan/ Fahrplan eines Unternehmens, in dem die Untermnehmensidee,
das Marktpotential, die Unternehmensstrategie, das Management, der
Kapitalbedarf sowie die Finanzplanung der nächsten Jahre aufgeführt sind.
Buy-Back
Rückkauf durch die Altgesellschafter
C
Catch-up
Während der Catch-up- Periode erfolgen Veräußerungserlöse aus einer
Beteiligung nur zugunsten des Begünstigten. Diese Regelung kann in
Kombination einer Liquidation Preference gestaltet werden und ersetzt
diese nicht. Der Endzeitpunkt wird in der Regel als absoluter Betrag
festgelegt, kann aber auch als Rendite definiert sein.
Capital Gain
Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf von Unternehmensanteilen.
Cashflow
Zahlungsmittelüberschuss während einer Periode. Er wird aus der Gewinn-
und Verlustrechnung abgeleitet und ist Indikator der
Innenfinanzierungskraft des Unternehmens.
Closing/ Signing
Rechtliches Inkrafttreten einer Tranksaktion. Das Closing kann sich vom
Signing zeitlich unterscheiden, wenn aufschiebende Bedingungen (Closing
Conditions) definiert wurden, die erst nach der Vertragsunterzeichnung
erfüllt werden.
Co-Investment, Co-Venturing
Einbindung weiterer Investoren für (auch Syndizierung) ein Projekt zur
Risikominderung (auch Business Angels, Corporate Venture Capital oder
Unternehmen.)
Corporate Venture Capital
Venture Capital, das von Großunternehmen bereitgestellt wird.
D
Datenraum
Hier liegen alle Unterlagen und Dokumente auf, die man im Rahmen einer Due
Diligence benötigt. Einsicht nehmen können Investoren und deren Berater.
Datenräume können physischer oder virtueller Natur sein.
Discounted-Cashflow (DFC) - Methode
Methode zur Unternehmensbewertung. Es wird bei zukünftig erwarteten
Zahlungsströmen mit einem Kapitalkostenersatz auf den gegenwärtigen
Zeitpunkt diskontiert.
Deal
Eingehende Anfrage bei einer Venture Capital- Gesellschaft.
Deal Breaker
Gründe, die gegen ein Investment sprechen und nicht aus der Welt geschafft
werden können.
Dealflow
Summe aller einer Venture Capital- Gesellschaft vorgelegten Details.
Dilution, Verwässerung
Wenn eine Gesellschaft zusätzliche Anteile vergibt, verlieren die Anteile
der Altgesellschafter an Wert, sie werden „verwässert“
Direkte Beteiligung
Ein Investor bringt zusätzliches Gesellschaftskapital in ein GmbH oder AG
und wird so Mitunternehmer.
Due Diligence
(Beteiligungsprüfung) „Nötige Sorgfalt“. Genaue Prüfung des Unternehmens
durch Investoren als Basis der Investitionsentscheidung, insbesondere auch
die Endphase des Prüfungsprozesses.
E
Early-Stage (Gründungsphase)
Seed-, Start-up, 1st Stage Phase
Earn-Out
Ein Earn-Out ist eine Vereinbarung, welche Zahlungen des Käufers an den
Verkäufer zu späteren Zeitpunkten vorsieht, oftmals in Abhängigkeit der
operativen Ergebnisse.
EBIT
EBIT ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl und sagt etwas über den
betrieblichen Gewinn eines Unternehmens in einem bestimmten Zeitraum aus.
EBIT ist die Abkürzung für englisch: earnings before interest and taxes. Das
heißt wörtlich übersetzt „Gewinn vor Zinsen und Steuern“.
EBIT- Marge
Prozentueller Anteil des EBIT am Umsatz
Elevator
Pitch
Der
Elevator Pitch ist ein kurzer Überblick einer Idee für ein neues Produkt,
eine Dienstleistung oder ein Projekt und bedeutet „Aufzugspräsentation“
Evergreen Fund (Captives)
Offener Fonds eines (oder mehrerer) Eigenkapital-Investors (Investoren),
der keine begrenzte Laufzeit hat und bei Bedarf durch den (die)
Gesellschafter mit weiterem Kapital ausgestattet wird.
Ewige Rente
Zahlung, die sich aus dem Zinsertrag einer Kapitalanlage speist, ohne dass
sich die Höhe des angelegten Kapitals reduziert.
Exit
Ausstieg der Investoren aus eine Beteiligung durch den Verkauf von
Unternehmensanteilen. So wird der Gewinn des Investments realisiert.
Exitkanäle
Verschiedene Möglichkeiten des Ausstiegs aus einem Investment
Executive Summary
Kurze, zweiseitige Zusammenfassung der wesentlichen Inhalte eines
Geschäftsplans (Businessplans); sie soll für eilige Leser die
wesentlichsten Aussagen verdichtet wiedergeben.
Expansion
Die wirtschaftliche Expansion bedeutet Aufschwung im wirtschaftlichen
Bereich
Expansionsfinanzierung
Das betreffende Unternehmen hat den Break-even Point erreicht oder
erwirtschaftet Gewinne. Die Geldmittel werden zur Finanzierung von
Produktionskapazitäten, Produktdiversifikation oder Marktausweitung etc.
verwendet.
F
F&E
Forschung und Entwicklung, Standardabkürzung für eine der Hauptkompetenzen
eines Hightech-Unternehmens.
Feasability study
Durchführbarkeitsstudie. Analyse der technischen und wirtschaftlichen
Durchführbarkeit eines Projektes.
Freedom-to-Operate Analyse
Ausübungsfreiheitsrecherche. Im Rahmen dieser Recherche werden publizierte
Patent-Dokumente dahingehend analysiert, inwiefern durch eigene Produkte
oder Verfahren allfällige fremde Patentrechte verletzt werden können.
Fund of Funds
Investmentgesellschaft, die dass ihr anvertrautes Geld in operative
Investmentgesellschaften investiert, sich selbst jedoch kaum direkt an
Unternehmen beteiligt.
Fundraising
Das Einwerben von Investorenmitteln. Anfangsphase eines Venture-Capital-
Fonds, in der institutionelle, private oder industrielle Investoren
gewonnen werden sollen.
Fungibilität
Problemlose Austausch- bzw. Handelbarkeit von z.B. Geschäftsanteilen, die
aufgrund deren Gleichwertigkeit gegeben ist. Beispielsweise können Aktien
börsengelisteter Unternehmen in der Regel jederzeit problemlos zu einem
definierten Preis veräußert werden (das heißt, sie sind fungibel), während
diese bei Geschäftsanteilen von GmbHs nicht ohne Weiteres möglich ist.
G
Gesellschaftsdarlehen
Kapital, bei dem ein Gesellschafter dem Unternehmen, meist parallel zu
einer Eigenkapitaleinlage, ein Darlehen gewährt. Dieses ist nachrangig und
stellt eine Form von Mezzaninkapital dar.
Going public
Börsengang
Greenshoe
Beim Börsengang behalten die Gesellschafter eine bestimmte Reserve an
Aktien, um eine „Überhitzung“ der Nachfrage zu vermeiden. Diese Reserve
wird dann bei einer zu hohen Überzeichnung aufgegeben. Dadurch soll
verhindert werden, dass die Aktienpreise am Tag des Börsengangs aufgrund
der großen Nachfrage in astronomische Höhen schnellen, kurz danach aber
einen ebenso rasanten Einbruch erleben.
Gross margin
Rohertrag
H
Hands-on, hands-off
Diese Adjektive beschreiben die Einstellung des Investors gegenüber seinem
Beteiligungsunternehmen. Ein aktiver „hands-on“ Investor beteiligt sich
an strategischen Entscheidungen des Unternehmens zeitnah. Ein „hands-off“
Investor hingegen überlässt es dem Geschäftsführer, das Unternehmen zu
steuern.
High Flyer
Bezeichnung für Aktien oder Unternehmensbeteiligungen mit extremem
Wertanstieg.
Hockeyschlägerkurve
Die Form der typischen Entwicklung einer erfolgreichen
Unternehmensgründung. Die Kurve fällt zunächst stark ab, was anzeigt, dass
die Firma mehr investiert als einnimmt, ändert aber bald ihren Verlauf
nach oben, sobald das Unternehmen gesundes Wachstum erreicht.
Hurdle Rate
Basisvergütung der Investoren. Erst nach Auszahlung dieser Basisvergütung
erhält die Managementgesellschaft eine Gewinnbeteiligung (Carried Interest)
I
Investment Proposal
Vorschlag zum Eingehen einer Beteiligung, die üblicherweise der Manager
eines Venture Capital- Fonds der eigenen Investorenrunde vorlegt. Darin
wird das Unternehmen und die Ergebnisse vorgestellt und zur Investition
geraten.
Investition (Investment)
In
der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur versteht man im Allgemeinen
unter Investition die „Verwendung finanzieller Mittel“ oder die Anlage von
Kapital in Vermögen bzw. Geldkapital, um damit neue Geldgewinne, oder
höhere Geldgewinne aus bestehenden Unternehmungen zu bekommen.
Investor
Der Anleger (auch Kapitalanleger oder Investor genannt) legt als einer der
Kapitalmarktakteure Geld am Kapitalmarkt an (er investiert). Anleger
werden in unterschiedliche Gruppen aufgeteilt, da sie jeweils
unterschiedlich am Markt auftreten und auch andere Anlagestrategien
verfolgen
Initial Public Offering (IPO)
Erstmaliger Börsengang eines Unternehmens mit Publikumsöffnung (eine
breite Öffentlichkeit bekommt die Möglichkeit, durch den Kauf von Aktien
in das Unternehmen zu investieren.)
Inkubator
Ein Know-how-Spezialist, Unternehmen in kurzer Zeit marktfähig macht. Der
Ausdruck kommt vom lateinischen „incubare“ (= bebrüten).
Internal Rate of Return (IRR)
Interner Zinsfuss: finanzmathematische Methode zur Berechnung der Rendite
eines Investments.
J
K
Konsortialführer
Federführende Bank beim Börsengang eines Unternehmers.
Konsortium
Gruppe aller betreuenden Banken beim Börsengang, Syndikat
L
Later Stage
erste Vermarktungsphase des Produktes, bzw. Expansionsphase
Leveraged Buy-Out (LBO)
Übernahme von Unternehmen unter einem hohen Einsatz von Fremdkapital.
Großteils mit Fremdkapital finanzierter Unternehmenskauf
Lead Investor
Führer einer Gruppe von Investoren bei Co-Investments (Syndizierten
Investments). Er übernimmt die Betreuung des Unternehmens.
Letter of Intent (LoI)
Absichterklärung eines Investors sich an einem Unternehmen zu beteiligen.
Nicht verbindlich.
Liquidation Preference
Aus dem Verkaufserlös wird zunächst bis zu einem festgelegten Betrag
(absolut oder als Rendite zum eingesetzten Kapital) an den Begünstigten
der Liquidation Preference ausgezahlt. Der darüber hinausgehende Erlös
wird unter allen Gesellschaftern im Verhältnis ihres Gesellschaftsanteils
(= pro rata) aufgeteilt. Sollte der erzielte Kaufpreis unter dem
festgelegten Betrag liegen, erhalten die nicht begünstigten Gesellschafter
nichts von dem Verkaufserlös!
Living Deads
An
sich lebensfähiges Unternehmen, das aber nicht die seitens des Investors
erwarteten Ziele erreicht und aus dessen Sicht eine enttäuschende Rendite
erwarten lässt.
Lock-up Period
„Verschluss-Periode“. Z.B. Zeitperiode nach einem Börsengang, während der
den Altgesellschaftern nicht oder nur sehr begrenzt erlaubt ist, ihre in
Aktien gewandelten Anteile zu verkaufen.
M
Marktpotential
Mögliches, erreichbares Absatzvolumen
Marktvolumen
Heute bestehendes Absatzvolumen
Management-Buy-In (MBI)
Übernahme von Unternehmen mit Beteiligung externer Manager.
Management-Buy-Out (MBO)
Übernahme von Unternehmen mit Beteiligung des bestehenden Managements.
Mezzanine- Finanzierung
Kapital, das in seiner Ausgestaltung (vor allem hinsichtlich Haftungsrang)
eine Mischung aus Eigen- und Fremdkapital aufweist. Eine Finanzierung im
mittleren Entwicklungsstadium eines Unternehmens, meist die letzte Runde
vor dem Börsengang.
Milestones
Herausragende Punkte in der Unternehmensentwicklung, bei deren Erreichen
über weitere Schritte, wie z.B. eine neuerliche Kapitalzufuhr entschieden
wird.
Mitveräusserungspflicht (Drag Along)
Diese nimmt einen oder mehrere Investoren in die Pflicht, im Falle des
Verkaufs der Anteile an einem Unternehmen durch einen Gesellschafter die
eigenen Anteile zu den gleichen Bedingungen mitzuverkaufen. Hierdurch wird
es dem Käufer ermöglicht, die gesamten Anteile zu übernehmen.
Mitveräusserungsrecht
Auch Pull Along oder Tag Along, Vereinbarung die es Gesellschaftern
ermöglicht, ihre Anteile an einem Unternehmen teilweise oder vollständig
zu den gleichen Bedingungen wie der Mitgesellschafter zu verkaufen, der
hierfür ein Angebot von einem kaufwilligen Dritten erhalten hat.
Nachrangigkeit
Die Nachrangigkeit bezieht sich auf die Rangfolge der Fremdkapitalgeber
untereinander, insbesondere für den Vergleichs- bzw. Liquidationsfall.
N
Non Disclosure Agreement (NDA) (Geheimhaltungsvertrag)
Vertraulichkeitserklärung, Geheimhaltungsvertrag ist ein Vertrag, welcher
das Stillschweigen über Verhandlungen, Verhandlungsergebnisse oder
vertraulichen Unterlagen festschreibt. Der Verpflichtende stimmt damit zu
Angaben geheim zu halten.
O
One Pager (Einseiter)
Oftmals werden Firmenprofile bei Erstkontakt nur als „One Pager“
behandelt. Businesspläne o. ä. werden weder bewertet noch weitergeleitet.
Grund für den One Pager ist erstens die Vergleichbarkeit
branchendifferenter Projekte sowie der Zeitfaktor beim Screening für den
Netzwerkmanager.
P
Peer Group
Die Peer Group ist eine Gruppe con Unternehmen, die hinsichtlich Branche,
Größe und Tätigkeit mit einem zu untersuchenden Unternehmen vergleichbar
ist.
Portfolio
Die Menge aller Unternehmensbeteiligungen, die eine Venture Capital-
Gesellschaft hält. Ziel der Portfoliomischung ist eine Streuung des
Risikos auf verschiedene Branchen und Finanzierungsphasen.
Portfoliounternehmen
Eines der Unternehmen, an den sich eine Venture Capital Gesellschaft
beteiligt hat.
Post Money Valuation
Wert eines Unternehmens nach einer Finanzierungsrunde. Errechnet sich aus
zugeflossenen Geldmitteln dividiert durch die dafür erhaltenen Anteile
Pre Money Valuation
Wert eines Unternehmens vor einer Finanzierungsrunde. Sie ergibt sich aus
der Post Money Valuation abzüglich des zugeflossenen Eigenkapitals
Private Equity
Im
Gegensatz zu Public Equity, Beteiligung an privaten – nicht
börsennotierten – etablierten Unternehmen
Projekt
Ein Projekt ist ein einmaliger Prozess, der aus einem Satz von
abgestimmten und gelenkten Tätigkeiten mit Anfangs- und Endtermin besteht
und durchgeführt wird, um unter Berücksichtigung von Zwängen bezüglich
Zeit, Kosten und Ressourcen ein Ziel zu erreichen, das spezifische
Anforderungen erfüllt.
Q
R
Rendite
Gesamterfolg eines Investments als tatsächliche Verzinsung des
eingesetzten Kapitals. Diese wird in der Regel in Prozent gemessen und auf
Jahresbasis ermittelt.
R&D
Research and Development, siehe F&E
Return on Investment (RoI)
Kapitalrendite, Verhältnis von Gewinn zum gesamten investierten Kapital
S
Second round
Zweite Finanzierungsrunde bei einer Beteiligung
Seed
Finanzierung der Ausreifung und Umsetzung einer Idee in verwertbare
Resultate bis hin zum Prototyp, auf deren Basis ein Geschäftskonzept für
ein zu gründendes Unternehmen erstellt wird.
Soft Money
Kapital ohne Renditezwang (von öffentlichen Stellen, Stiftungen etc.)
Spin-out
Gründung eines Unternehmens aus einer Hochschule oder
Forschungseinrichtung heraus.
Spin-off
Ausgliederung und Verselbständigung einer Unternehmensabteilung aus einem
Grossunternehmen
Spread
Marge, Spanne
Stakeholder
Anspruchsberechtigte eines Unternehmens. Neben den Gesellschaftern
(Shareholder) sind dies unter anderem Mitarbeiter, Kunden, Lieferante, die
Öffentlichkeit etc.
Start-up
Das Unternehmen befindet sich in der Gründungsphase, im Aufbau oder seit
kurzem im Geschäft und hat seine Produkte noch nicht oder nicht in
größerem Umfang vermarktet.
Stille Beteiligung
Bei einer stillen Beteiligung investiert ein Investor Kapital für eine
bestimmte Laufzeit, ohne selbst direkter Gesellschafter zu werden. Dei
Beteiligung kann anonym bleiben und wird nicht ins Handelsregister
eingetragen (still). Details siehe Kapital Beteiligungs- und
Verhütungsformen.
SWOT-Analyse
Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats.
Eine Unternehmensrisikodarstellung, wobei in vier verschiedenen Quadern -
Stärken, Schwächen, Chancen und Bedrohungen - übersichtlich dargestellt
werden.
Syndizierungen
(auch Co-Investments oder Konsortialgeschäfte) Gemeinsames Investment
mehrerer Investoren, um das Risiko zu teilen.
Szenarien
Planungstechnik, um Chancen und Risiken einer strategischen Entscheidung
besser abschätzen zu können. Es werden üblicherweise drei Modelle
dargestellt, darunter die beiden Extreme „Best Case“ und „Worst Case“ und
ein Modell, mit dessen Eintritt man am ehesten rechnet
T
Termsheet (Vorvertrag)
Beteiligungsangebot eines Investors, verbindlich, wenn die bisher
geprüften Ergebnisse der genaueren Untersuchungen standhalten und sich
keine wesentlichen anderen Faktoren ergeben. Je nach Firmenpraxis enthält
der Vorvertrag Angaben zu Firmenwert, Beteiligungssumme und –quote oder
noch detaillierte Regelungen.
Track Record
Erfolgsgeschichte eines Unternehmens, einer Beteiligungsgesellschaft oder
einer Einzelperson.
Trade Sale
Verkauf an ein anderes Unternehmen oder andere Investoren
Turnaround
Sanierung/Finanzierung von Unternehmen nach der Überwindung vorher
bestehender Probleme
U
Unique Selling Proposition (USP) (Alleinstellungsmerkmal)
Einzigartiges Nutzenangebot. Eine Geschäftsidee sollte eine Unique Selling
Proposition aufweisen, also dem Kunden eine einzigartige Lösung anbieten,
um marktfähig zu sein.
V
Venture Capital
Das
Anliegen der VC- Beteiligungsunternehmen oder Business Angel's ist es oft,
jungen und innovativen Geschäftsideen bzw. Unternehmen gleich beim Start
oder bei den nächsten Schritten zu helfen, bzw. diese bis in die
Wachstumsphase (5- 8 Jahre) in Form von Venture Capital zu begleiten.
Deren Renditeerzielung erfolgt immer via Exit und die
Finanzierungsschritte sind in der Regel mehrmals.
Venture Capital- Beteiligung
Eine Venture Capital Gesellschaft beteiligt sich mit Kapital gegen
Gesellschafteranteil am Unternehmen. In der Regel sind es
Minderheitsbeteiligungen von bis zu 49 %. Zielsetzung ist, die Anteile
nach einigen Jahren gewinnbringend zu verkaufen – den nur dann hat sich
das Investment gerechnet.
Venture Capital Fonds
Fonds, aus dem das Kapital für die Investments der Venture Capital
Gesellschaft bereitgestellt wird. Investoren des Fonds können sowohl
institutionelle Anleger (Kreditinstitute, Versicherungen, Staat,
Pensionsfonds) als auch Privatpersonen sein.
Vulture Capital
„Geierkapital“. Ironische Bezeichnung für unseriöse
Beteiligungsunternehmen, deren Ziel das „schnelle Geld“ ist.
W
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Y
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